Die Grauen Panther haben an der heutigen Monatsversammlung folgende Resolution verabschiedet:

Die Grauen Panther der Region Basel bedauern die reichlich spät einsetzende Diskussion über das neue Tango-Tram. Sie können sie aber nachvollziehen. Der Befund ist klar: Die Passagiere, in erster Linie die älteren Menschen, wurden bei der Evaluation zu wenig oder überhaupt nicht nach ihren Bedürfnissen gefragt. Der damalige Miteinbezug der Behindertenverbände bei der Befragung war konsequent – kann aber nicht genügen.
Das darf sich nicht wiederholen!

Weil die Tango-Bestellung im Kanton Baselland nicht mehr rückgängig zu machen ist, werden sich die Grauen Panther konstruktiv einbringen und mit den verantwortlichen Behörden zusammen die notwendigen Anpassungen zu erreichen versuchen.

Grundsätzlich aber fordern wir: In Zukunft sind die Altersorganisationen bei Beschaffungsplänen frühzeitig miteinzubeziehen.

Der nächste Testfall steht bevor: Die OeV-Anbindung des kommenden Kompetenzzentrums für Geriatrie und Rehabilitation auf dem Bruderholz muss nicht nur besser, sondern vor allem mit altersgerechten Bussen erfolgen. 90 Prozent oder noch mehr der künftigen Bruderholz-Passagiere werden ältere oder behinderte Menschen sein. Die heutigen Busse sind dieser Herausforderung in keiner Weise gewachsen. Bei den verantwortlichen Behörden scheint dies noch nicht erkannt worden zu sein.

In diesem Sinne sehen wir die in Basel-Stadt initiierte erneute Tango-Kundenbefragung zwar als späte, für Basel aber noch rechtzeitige, Chance. Wir fordern von den Behörden der Region einen bedingungslosen Einsatz für einen altersgerechten öffentlichen Verkehr.