Seit 1. Januar 2013 ist das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft, das die neuen Instrumente Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung bringt.

Nach der Teilrevision des ZGB werden im Abschnitt «Erwachsenenschutz» folgende Bereiche gestärkt:

  • das Selbstbestimmungsrecht
  • die Solidarität in der Familie
  • der besondere Schutz urteilsunfähiger Personen.

Erstmals sind damit auch die Rahmenbedingungen für den Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung gesetzlich verankert. Diese schaffen die Voraussetzung dafür, dass insbesondere das Selbstbestimmungsrecht von älteren Personen gewahrt werden kann.

Die veränderten Gesetzesgrundlagen erfordern eine Anpassung von bestehenden und neuen Vorsorgedokumenten.

 

Grundlegendes findet man auf der Seite des Eidg. Justiz- und Polizeidepartement: Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung stärken das Selbstbestimmungsrecht

 

Vortrag von Frau Dr. Regine Dubler (s. ganz unten)

Eine Übersicht aus dem Beobachter         Das neue Erwachsenenschutzgesetz