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Gruppe Zeitfragen: über „Sinn und Unsinn“ der Demokratie

Wir wollen miteinander über  „Sinn und Unsinn“ der Demokratie nachdenken und zwar ohne Einführung, sondern so, dass jede und jeder von den eigenen Erfahrungen und Beobachtungen redet.

Für diejenigen, die das letzte Mal nicht mit dabei sein konnten, fasse ich  den Nachmittag kurz zusammen.

Da die Technik versagte, waren wir auf unsere Gedächtnisse angewiesen, um die Diskussion über den Film „TOMOROW“ weiter zu führen.Auf Peter’s Vorschlag hin befassten wir uns v.a. mit dem Thema ERNÄHRUNG, wo wir bald merkten, dass es zwar viele gute Vorschläge und Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit gibt, dass diese uns aber  recht hilflos lassen angesichts der Riesenprobleme, mit denen wir konfrontiert sind: Stichworte dazu sind  Anbau, Transport, Vermarktung, Verschwendung.

Zurück bleibt für mich die Erkenntnis, dass „wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun“, Veränderungen möglich werden.

Weiter hat sich gezeigt, dass Peter sich noch nicht festlegen möchte, wann er aus der Co-Leitung zurücktritt. Dies hat zur Folge, dass die Organisation wie bis anhin bei Beatrice liegt und sie sich für die Vorbereitung  ad hoc GesprächspartnerInnen aus unserer Gruppe sucht,  bis jemand Lust und Zeit hat, in die Leitung einzusteigen.

Im Oktober werden wir uns mit Willi’s Unterstützung des Themas INFORMATIONSBESCHAFFUNG annehmen.

 

Ich grüsse Euch alle herzlich und freue mich auf den Nachmittag

Beatrice

Das Neuste

Medienmitteilung: Projekt «inspire»: Graue Panther verlangen Datenschutz

Im Baselbiet werden zurzeit im Rahmen des Projekts «inspire» 29000 über 75jährige Personen im Hinblick auf eine bessere Gesundheitsversorgung von Hochbetagten befragt. Die Absicht ist gut, aber die Durchführung ist hochproblematisch. Der Schutz der persönlichen Daten ist bei dem Projekt nämlich in keiner Weise gewährleistet! Wie die «bz/Schweiz am Wochenende» enthüllte, kann das federführende Leitungsteam der Uni Basel dank eines aufgedruckten Codes die Absender der Fragebögen zweifelsfrei identifizieren. Diese Nicht-Anonymität ist nach Ansicht der Grauen Panther Nordwestschweiz inakzeptabel. Sie haben deshalb ihre Mitglieder aufgefordert, die Bögen vorerst nicht auszufüllen bzw. nicht einzusenden. Die Grauen Panther verlangen, dass die Verantwortlichen das Projekt unterbrechen, es unter Einbezug der beiden kantonalen Datenschützer nachbessern und den Datenschutz gewährleisten. Weiter werden die Grauen Panther veranlassen, dass im Landrat detaillierte Auskunft erteilt wird.

Ergänzung vom 4. April 2019

Rasche Reaktion der "inspire"-Verantwortlichen

Ungewöhnlich rasch hat die Leitung der Universität Basel auf die Kritik der bz und der Grauen Panther reagiert: Die Fragebögen werden ab sofort anonymisiert, und alle bisher erfassten Personendaten werden gelöscht. Das hat die Uni soeben mitgeteilt. Damit wird der zentrale Kritikpunkt beseitigt. Das ist das Ergebnis eines Treffens der Datenschützer der Kantone, der Vertretung des Statistischen Amts Baselland und der Verantwortlichen der Universität Basel. Die Grauen Panther freuen sich über diese notwendige und rasche Reaktion, die das Vertrauen in die Umfrage wieder herstellt.

Hier gehts zur Medienmitteilung der Universität: https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Info/Universitaet-Basel-anonymisiert-Inspire-Studie.html