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Selbstbestimmung im letzten Lebensabschnitt
Referentin:
Charlotte Litwan, dipl. Krankenschwester, Master FHNW in Psychosozialem Management

Ich schlage vor, das gesamte Leben als unsere ganz persönliche Lebenssymphonie zu betrachten, die wir fortwährend komponieren und selbst dirigieren. Dies schreibt Cornelia Knipping in einer ihrer zahlreichen Publikationen und für mich ist dies eine Kernaussage zur Selbstbestimmung im Leben. Die einzelnen Lebenssymphoniesätze sind abhängig von Interaktion, Begegnungen,
Beziehungen und Kontextgestaltungen im Erleben von Gesundheit, Krankheit, Abschied, Sterben und Tod.
Die Selbstbestimmung ist somit der Kern unserer Lebenssymphonie und wir übernehmen damit die Verantwortung für das eigene Leben und Sterben. Im Film “Satte Farben vor Schwarz“ äussert Fred (Bruno Ganz) sein Selbstbestimmungsrecht ganz klar mit den Worten: ich will nicht als Patient sterben! Der Wunsch oder deutlicher formuliert die Forderung nach Selbstbestimmung des Menschen auch wenn die persönliche verbale Mitteilungsmöglichkeit versiegt ist, und hier spricht der Gesetzgeber von Urteilsunfähigkeit, ist eine Forderung die immer
lauter geworden ist.
Die Gesetzgebung hat diese Forderung erkannt und kommt dieser Forderung nach indem er daran ist auf nationaler Ebene sowie auf kantonaler Ebene Gesetze sowie Ausführungsbestimmungen auszuarbeiten.


Wichtige Gesetzgebungen auf nationaler Ebene

Anhänge:
Zugriff auf URL (/attachments/article/93/Zusammenfassung%20Monatsversammlung%207-3-2011%20.pdf)Zusammenfassung%20Monatsversammlung%207-3-2011%20.pdf[Zusammenfassung Monatsversammlung 7-3-2011 .pdf][3]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/93/Master%20Thesis.pdf)Master%20Thesis.pdf[Selbstbestimmung - ein Missverständnis?, Master Thesis von Frau Charlotte Litwan ][2]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/93/Selbstbestimmung%20in%20der%20letzten%20Lebensphase.pdf)Selbstbestimmung%20in%20der%20letzten%20Lebensphase.pdf[Die gelebte Selbstbestimmung][1]0 kB