aus Beobachter vom 12. Juli 2013 von Bernhard Raos,

Bis zu 18'000 Franken zu viel zahlten Baselbieter Heim
bewohner pro Jahr. Im Juni hat das Kantonsgericht Basel-Landschaft den Regierungsrat nun dazu verdonnert, den Kostenschlüssel für die Heimpflege rückwirkend auf 2011 zu korrigieren. Bereits Ende 2012 hatte das St. Galler Verwaltungsgericht entschieden, dass Pflegeheimbewohner prinzipiell für zu viel verrechnete Kosten voll zu entschädigen sind.

............

Doch bis jetzt foutiert sich die Landesregierung darum und will erst eine Wirkungsanalyse der neuen Pflegefinanzierung abwarten. Das dauert wohl noch zwei Jahre. Bis dahin bleibt 
betroffenen Heimbewohnern nichts anderes, als im Zweifelsfall zu klagen. Wie die aktuellen Gerichtsurteile zeigen, kann das durchaus erfolgversprechend sein. Der Preisüberwacher sieht im Baselbieter Fall jedenfalls einen «Entscheid mit Signalwirkung».

Ganzer Artikel: http://www.beobachter.ch/dossiers/altenpflege/artikel/pflegekosten_jetzt-greifen-gerichte-ein/