Zetiungsberichte

BZ vom 12.8.2019: Enttäuschte Basler Senioren (zur revidierten Altersleitlinien BS)

BaZ vom 10.8.2019: «Mutlos, unverbindlich und voller Lücken» (zur revidierten Altersleitlinien BS)

BaZ vom 7.3.2018: Kantonsblatt nur noch im Internet

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (baz_20200110_0_0_20.pdf)BaZ, 10.01.20[Bis acht Jahre, dann soll Schluss sein][33]954 kB
Diese Datei herunterladen (20190404_bz Basel_E-Paper.pdf)BZBasel, 4. April 2019[Graue Panther fordern Datenschutz][32]397 kB
Diese Datei herunterladen (20180605_bz Basel_E-Paper.pdf)BZBasel, 5. Juni 2018[In er Höhle der Panther, Spitalfusion][31]273 kB
Diese Datei herunterladen (Seiten aus E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Montag, 10 Oktober 2016.pdf)BZBasel, 10. Oktober 2016[Die SBB brechen ihr Service-public-Versprechen- Protest Die Grauen Panther zeigen Zähne gegen die geplanten Schalterschliessungen][30]344 kB
Diese Datei herunterladen (BAZ01-2106-022.pdf)BaZ, 21, Juni 2016[Wie die Grauen Panther die Spitalfusion prägen wollen][29]142 kB
Diese Datei herunterladen (BaZ_13-05-16.pdf)BaZ, 13. Mai 2016[Auto fahrende Senioren im Fokus][28]149 kB
Diese Datei herunterladen (baz_11-5-16.pdf)BaZ, 11.Mai. 2016[Gepflegter Jazz mit Humor][27]221 kB
Diese Datei herunterladen (E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Dienstag, 8 September 2015.pdf)BZBasel, 8. September 2015[Generation «Y» und die Grauen Panther][26]297 kB
Diese Datei herunterladen (BAZ01-1008-013.pdf)BaZ, 10. August 2015[Alterspolitik im grünen Mantel][25]228 kB
Diese Datei herunterladen (BAZ01-0511-013.pdf)BaZ, 5. November 2014[Senioren tasten sich an neue Wohnformen heran][24]121 kB
Zugriff auf URL (http://grauepanther.ch.vtxhosting.ch/administrator/attachments/article/160/E-Paper-Ausgabe_bz%20Basel_Mittwoch,%2026%20Maerz%202014.pdf)baZ, 20. März 2014[Basler Senioren weigern sich, den Müll zu tragen][23]0 kB
Zugriff auf URL (/administrator/attachments/article/160/baz_Karikatur_GP.pdf)baz_Karikatur_GP.pdf[Moderne Lösung oder bürgerfeindlich?]][22]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/160/bz_Abfallcontainer-200314.pdf)BZ, 20. März 2014[Basler Senioren fühlen sich ver-bebbi-seggled][21]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/160/baz_Abfallcontainer_200314.pdf)BaZ, 20. März 2014[Abfall-Pläne lösen Angst und Zorn aus][20]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/E-Paper-Ausgabe_bz%20Basel_Dienstag,%205%20November%202013.pdf)2013 05.November, BZBasel[Zwischen Turnfest, Sessionssitzungen und Afrika - Maya Graf war zu Besuch bei den GrauenPanthern: Sie berichtete über Höhepunkte und Pflichten als höchste Schweizerin.][13]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/bzBasel_Dienstag-8_Januar_2013.pdf)2013 08. Januar, BZ [[Frühzeitig für Klarheit sorgen - Bericht über Monatsversammlung vom 7.1.2103][12]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ_13-10-2012.pdf)2012 13. Oktober, BaZ[Belastende Heimaufenthalte - Hohe Pflegeheimkosten lassen Ergänzungsleistungen schrumpfen][11]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ_26-07-12.pdf)2012 26. Juli, BaZ[Alte sollen Familien Platz machen - Parlamentarischer Vorstoss der CVP BS fordert eine bessere Wohnraumnutzung.. und die Antworten der Grauen Panther][10]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/baz_3_11_10.pdf)2011 3. November, BaZ[Grosser Ärger über die Alterspolitik][09]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ-07-09-2011.pdf)2011 7. September, BaZ[Heimbewohner atmen auf][08]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/baz_20110819_Pflegekosten-BL.pdf)2011 19. Augsust, BaZ[Baselbieter Pflegetaxen sind zu hoch. Eine neue Studie stützt die Kritik der Grauen Panther][07]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ-25-02-2011.pdf)2011 25. Februar, BaZ[Die Pflegeheimkosten explodieren - Baselland ist Beschwerde-Spitzenreiter beim eidgenössischen Preisüberwacher][06]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ01025-1.pdf)2011 25. Februar, BaZ[Die Pflegeheimkosten explodieren][05]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/BAZ_15-02-11.pdf)2011 15. Februar, BaZ[Viel wird angekündigt – zu wenig umgesetzt,Die Grauen Panther kritisieren Altersleitbilder][04]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/baz_27_01_11.pdf)2011 27. Januar, BaZ[Kampf gegen zu hohe Heimrechnungen][03]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/Retraites_en_Europe-Suisse.pdf)2010 29.Oktober, L Alsace [Retraites en Europe Suisse: la vie en rose des Panthères grises de Bale][02]0 kB
Zugriff auf URL (/attachments/article/78/bz_0203.pdf)2010 02. März, BZ[Graue Panther unterstützen BVB][01]0 kB

 

Das Neuste

¨Politische Medien brauchen Unterstützung

Monatsversammlung vom 3. Februar 2020

Der gesellschaftliche Wandel, Einbruch bei Werbeeinnahmen und sinkende Leserzahlen setzen den traditionellen Medien zu. Doch die Demokratie braucht unabhängige und kritische Medien. Politischer Journalismus im Sinne des «Service Public» müsse daher vom Staat unterstützt werden, so Medienprofessor Roger Blum.

«Unser traditionelles Medienverhalten ist am Austerben», brachte es Martin Matter auf den Punkt. Der ehemalige Leiter Baselland der Basler Zeitung hatte für das Thema «Medienwelt im Umbruch» für die Grauen Panther einen kompetenten Referenten gewinnen können: Roger Blum emeritierter Professor für Medien an der Uni Bern, früherer Journalist (Tages Anzeiger, Basellandschaftliche Zeitung) und Politiker (Baselbieter Landrat). Zur Zeit ist Blum Ombudsman der SRG. Einen Posten den er demnächst abgeben wird.

 Wie sehr sich die Welt und damit die Medien innerhalb von hundert Jahren verändert haben, legte er in einem Dreierschritt dar. 1920 waren Zeitungen die politischen Meinungsmacher. Radio und Fernsehen gab es noch nicht. Auch in Basel wurden zahlreiche Zeitungen gedruckt. Leser und Redaktoren waren dabei einer bestimmten Weltanschauung verbunden: National Zeitung (Freisinnige), Basler Nachrichten (Liberale), Basler AZ (Sozialdemokraten), Vorwärts (Kommunisten), Basler Volksblatt (Katholisch-Konservative).

Auch fünfzig Jahre später, 1970, gab es diese Pressevielfalt noch. Doch die ersten Brüche zeichneten sich ab. So habe sich die National Zeitung geöffnet, sagte Blum: Sie habe Ideen der 68er-Bewegung aufgenommen und sei beispielsweise gegen ein AKW in Kaiseraugst aufgetreten. Das Jahr 1968 sei ein gesellschaftlicher Einschnitt gewesen. Die Gesellschaft sei offener geworden. Die klassischen Parteizeitungen hingegen seien dem Untergang geweiht gewesen. Weniger Abonnenten, weniger Werbeeinnahmen in einem immer härter umkämpften Werbemarkt. In Basel kam noch der Fusionsschock von 1976/77 dazu (Fusion von National Zeitung und Basler Nachrichten zur ungeliebten Basler Zeitung). Im Gegensatz zu 1920 gab es nun auch Radio und Fernsehen – aber nur als Monopol der SRG.

Zeitungen kämpfen ums Überleben

2020 ist alles anders: Die Monopole bei Radio und Fernsehen sind gefallen. Auch grosse Zeitungen kämpfen ums Überleben. Grosse Verlagshäuser wie Ringier und Tamedia verdienen heute ihr Geld mit branchenfremden Geschäften (Tamedia mit kommerziellen Internet-Plattfomen, Ringier mit Events). «Die Verleger haben ihre Villen und Luxusjachten weiterhin,» stellte Blum fest. Bei ihren Zeitungen setzen sie jedoch den Sparhebel an: Weniger finanzielle Mittel führt zu einer Ausdünnung der Redaktionen. Die Lesenden sind mit dem verbliebenen Angebot unzufrieden, künden das Abonnement – neue Sparrunden sind die Folge.

Die Digitalisierung führt dazu, dass immer mehr Informationen aus dem Netz geholt werden.  Die Zahlungsbereitschaft sinkt. Vor allem viele junge Menschen holen sich ihre Informationen nur noch in sozialen Medien. Man bewege sich in denselben Kreisen mit denselben Themen. «Das führt dazu, dass viele Leute gar nicht wissen, dass am 9. Februar bei uns eine Abstimmung stattfindet.»

Chancen und Gefahren

Angesichts der Digitalisierung der Medienwelt ortet Blum Chancen und Gefahren. Es gebe eine gewisse Orientierungslosigkeit: Wem könne man noch glauben, welche News seien noch «wasserdicht». Viele Informationen seien reine Propaganda. Plattformen wie Google oder Facebook «bestimmen, was wir wissen sollen». Finanzierungslücken bedrohen einen unabhängigen und kritischen Journalismus.

Blum sieht aber auch Chancen: «Wir haben eine weltweite Auswahl an Informationen». Die neuen Medien ermöglichen es jedem Einzelnen, sich in Diskussionen einzubringen. Zudem seien sie standort- und zeitunabhängig nutzbar. Einen kaum bekannten weiteren Grund nannte Blum: Die Disparität werde kleiner. Früher waren die Länder von Afrika, Lateinamerika und teilweise auch von Asien ganz auf Europa und Amerika angewiesen. Die dortigen Agenturen bestimmten das Informationsangebot.

Auch für die Schweiz sieht Blum Lösungsansätze: Ausgehend von der Grundüberzeugung, dass ohne unabhängigen Journalismus Demokratie nicht möglich ist, plädiert er für alle Medien, die über Abstimmungsvorlagen und Wahlen berichten, staatliche Unterstützungsgelder. Diesen Service Public biete nicht nur die SRG. Über eine «Demokratieabgabe», die höher als die derzeitigen Radio- und TV-Gebühren sind, müsse der Bund entsprechende Mittel zur Verfügung stellen. Zur Sicherung der Unabhängigkeit der Medien sei eine Stiftungsform für die Verteilung der Gelder zu wählen, die sich an bestehende Modelle (Nationalfonds, Pro Helvetia) anlehne. Dabei sei sicherzustellen, dass das Geld in den Journalismus «und nicht in die Taschen der Verleger» fliesse.

Ferner forderte Blum, dass Plattformen wie Google oder Facebook verpflichtet werden, Hasskommentare vom Netz zu nehmen. Es brauche eine Co-Regulierung (Staat und Selbstregulierungsgremien). Seiner Zuhörerschaft empfahl Blum die Wahl von vertrauten Medientiteln wie NZZ, Tagesanzeiger oder Süddeutsche Zeitung, die Garanten für Qualität seien.

In der anschliessenden von Martin Matter moderierten Diskussion wurde Blum gefragt, warum er die BaZ nicht genannt habe (ist sie nicht vertrauenswürdig). Blum wich in seiner Antwort aus. Die Lokalredaktion kenne er zu wenig, für den überregionalen Teil (der vom Tagi übernommen wird) gelte dies jedoch ebenfalls. Im Übrigen drehte sich die Diskussion hauptsächlich um die angeblich für Senioren zu hohen Abonnementspreise und wie man in den Genuss von verbilligten Abonnementen oder zu Gratislektüre kommen kann. Anmerkung des Autors dieser Zeilen: Genau das also, was auch noch die letzten Zeitungen schwächen würde.

 

Martin Brodbeck

 
Foto H.P. Meier   Foto M. Matter

Berichte in Medien

Graue Panther sind besorgt über Medienwandel, Tele Basel vom 4.2.2020

Onlinereports:
"Ohne Informationsmedien ist die Demokratie tot"
Der Medienwissenschafter Roger Blum fordert vor den "Grauen Panthern" eine Demokratie-Abgabe
Von Peter Knechtli

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (BaZ_Blum.pdf)BaZ, 04.02.2020[Staat soll mit «Demokratieabgabe» Zeitungen retten][1]39 kB